Gardasee

Unbestritten ist die Hauptrolle der Olivenbäume an den Seeufern, deren Anbau bis auf das römische Zeitalter zurückgeht und von denen die Schriftsteller Catullo, D’Annunzio, Goethe und Carducci erzählt haben. Dank des günstigen mediterranen Mikroklimas kann sich das Olivenöl das hier hergestellt wird rühmen, das nördlichste hergestellte Olivenöl der Welt zu sein.

Doch diese Böden sind auch bekannt für ihre bemerkenswerte und edle Weinproduktion; dank der Funde zahlreicher Traubenkerne in den Ausgrabestätten Peschiera, Pacengo, Cisano und Bardolino, weiß man, dass bereits in der Bronzezeit Rebstöcke in diesem Gebiet wuchsen. Die Römer stellten mit Sicherheit Wein in den Landhäusern her, deren Überreste in verschiedenen Zonen um den See gefunden worden sind, auch wenn schriftliche Zeugnisse vom Weinanbau erst im hohen Mittelalter auftauchen.

Das ganze Gebiet der Weinberge an den Abhängen wird von den Weinstraßen durchquert, optimale Rundwege für Ausflüge, um diesen Landstrich und seine Erzeugnisse zu entdecken.

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